UEBER MONGOLEI

Die verschiedenen Vegetationszonen:

Die Mongolei ist ein Land mit ausgedehnten Taelern und Fluessen in einer endlosen Weite. Es gibt Halbwuesten mit Oasen aber auch hohe Berge und tiefe Schluchten. Hier finden sich zahlreiche Arten von Gesteinen und Naturhalbedelsteinen.Die Steppe ist das Gebiet der galoppierenden Reiter. Unter blauem Himmel befinden sich kristallklare Seen und Quellen, hohe Bergzuege und tiefe Hoehlen. Vor Millionen von Jahren war dieses Land Vulkangebiet und heute bietet es Raum fuer viele Tier- und Vogelarten.Auch gibt es eine Fuelle an Pflanzenarten, die zum Teil als Medizin - Heilkraeuter Verwendung finden koennen.

 

Eine Reise durch die Mongolei ist abenteuerlich. Wir erleben das urspruengliche Nomadenleben, lernen aber auch den Buddhismus und Schamanismus kennen.

Die mongolische Kueche:

Buuz: Gedaempfte Teigtaschen mit gewuerztem, kleingehacktem Fleisch. Ein beliebtes Gericht fuer Festlichkeiten aller Art.

Airag: Kumis - gegorenes Stutenmilchgetraenk. Das Hauptgetraenk der Mongolen - es schmeckt sauer und frisch und wird sowohl im Alltag als auch zu Festen getrunken.

Milchtee: Gruener oder schwarzer Tee, gekocht mit Milch und Salz, aber auch ungesalzen. Dieses Getraenk gehoert zu jeder Nomadenfamilie.

Milchprodukte: Die Nomaden bereiten Allerlei aus Milch: Buttermilch, Kaese, Quark und Milchbutter.

Fleisch: Es wird an der Luft getrocknet und von den Nomaden von November bis April gelagert und fein zerkleinert. Sie koennen eine ausgezeichnete kalorienreiche Fleischbruehe damit zubereiten. Das so abgehaengte Fleisch - diese Methode ist seit Dschinghis Khan bewaehrt - kann gut von den Nomaden bei ihren vielen Wanderungen transportiert werden.

Die moderne Kueche: Mongolische Kueche koennen aber auch ausgezeichnete europaeische und chinesische Gerichte zubereiten. Die besten Restaurants der Stadt bieten diese an, aber auch auf Rundreisen unter freiem Himmel kann der Gast diese Kueche geniessen, zu der neben Fleisch vor allem Gemuese und Obst gehoert.

 

Hauptstadt der Mongolei

Im Jahr 1639 wurde die Hauptstadt der Mongolei als das erste Religionszentrum unter dem Namen Palast “Urgu” gegruendet.

Die weiteren Namen waren Ihk Huree und Nijslelkhuree bis sie den jetztigen Name Ulaanbaatar bekommen hat.

Die Stadt Ulaanbaatar gehoert zu den hoechstgelegenen und kaeltesten Hauptstaedten der Welt und ist von 4 grossen Bergen umgeben.

Der Stadtbau hat sich von den  damaligen Tempeln, Kloestern und in Kreisform aufgebauten Jurten bis zu den heutigen Plattenbauten mit sozialistischen Baustill entwickelt.

Religion und Sitten

Mutter - Erde und Vater - Himmel
Vor dem Buddhismus des 16. Jahrhunderts war der Ursprungsglaube der frueheren mongolischen Staemme, die Naturgottheiten der Erde, der Berge, des Feuers und des Himmels zu verehren.

Bis heute noch fuehren die Nomaden die Rituale der Opfergaben an bestimmte Gotthheiten der Natur durch. So zum Beispiel die Owoo tachih Opfergabenzeremonie, diese Steinhaufen wird man an den Landpisten, den hohen Paessen und den Bergen am haeufigsten antreffen.

Die Nomaden sind ein gastfreundliches, seelenruhiges und glaeubige Menschen, die nach dem traditionellen Erbe leben. Sie zuechten ihre Viecher nach den Vierjahreszeiten, was mit dem staendigen Umziehen verbunden ist. Nach wie vor leben sie zum groessten Teil von der eigenen Tierproduktion und diesen Erzeugnissen.

Sie richten ihre feierlichen aber auch alltaeglichen Taten nach dem buddhistischen Mondkalendertagen, zum Beispiel das Auf- und Abbauen der Jurten, der Umzug und die Kinderhaarschnitte.

Die nomadische Behausung, die Jurte, heisst auf mongolisch "Ger" und ihre Tueren sind meistens nach Suedosten zum Sonnenaufgang ausgerichtet. Gaeste betreten die Jurte zuerst mit dem rechten Fuss und werden, von sich aus gesehen, auf der linken Seite Platz nehmen.

Mit der Schnupftabakdose als Begruessung werden Sie weitere Sitten und Braeuche der Nomanden erfahren. mehr ... > >

Land und Leute

Nach der Begruessung mit dem Schnupftabak wird sich der Hausherr nach den

Neuigkeiten und dem Zielort seiner Gaeste erkundigen. Danach diskutiert der Gastherr gerne, wenn er gefragt wird, ueber seine Nutztiere und das Wetter.  Zur gleichen Zeit wird von der Frau der Tisch gedeckt. Der Gast kann sich ueber die herzliche Gastfreundlichkeit der Nomaden freuen.

 

Ueber Gastgeschenke freuen sich vor allem die Kleinen. Sie freuen sich ueber alles, was interessant, bunt oder suess ist. Dies gibt ihnen das Gefuehl, als wuerde sich vor ihnen eine neue Welt oeffnen.

Naturfaszinationen

 

 

Ausser dem Nomadenleben werden sie die Sonnenauf- und Untergaenge und die sich am Horizont bildenden Himmelsfarben nie vergessen. Die beruhigenden Duefte von Kraeutern und Blumen der ruhigen Steppenlandschaft bei einem Sternenhimmel werden ihnen immer in Erinnerung bleiben. So werden Sie sich auch immer an die einmalige Licht- Schattenkunst der Berge, Felsen und der Tiere im starkleuchtenden Mondschein erinnern.

Mongolische Traditionsfeste

Naadam
Das Nationalsportfest-Naadam wird offiziell vom 11.-13. Juli gefeiert.Ringen, Bogenschiessen und Pferderennen sind die 3 Hauptwettkaempfe des Naadamfests.

Tsagaan sar
Das Neujahrsfest-Tsagaan Sar “Weisser Mond” und “Weisser Monat” wird jedes Jahr an letzten Tagen des Winters gefeiert.
Nach Voelkermund heisst es: Nach dem Tsagaan sar beginnt der Fruehling. Am Neujahrsabend Bituun bleibt man zu Hause und im familiaeren Kreis wird mit einem reichlichen Essen gefeiert. Am Neujahrstag Sninijn negen  sammelt sich die Familie mit den ersten Sonnenstrahlen, dann beginnen alle das aelteste Mitglied der Familie mit dem blauen Seidentuch Chadag  zu begruessen zolgoch , anschliessend werden anderen Verwandte, Freunde und Nachbarn besucht. ailchlaxh

 

Starke Unterschiede zwischen dem Nomadenleben und dem Leben in der Stadt

Das Land aus Mischung von modernen Jugendlichen und religiosen alten Menschen. Auf dieser Reise wird ihnen der Unterschied der Stadt- und

Landbevoelkerung ganz deutlich werden. In den Städten entdecken Sie das zivilisierte Leben,
was durch die Stadtentwicklung gepraegt ist.

Das Land ist sehr duenn besiedelt im Gegensatz zu der Stadt. Die Reiter, die ueber die weite Steppe galoppieren, spueren endlose Freiheit ganz im Gegenteil zu dem Stadtbewohner, der sich im engen Verkehrsstau steht und sich sehr beengt fuehlt.  

Dies sind die Unterschiede zwischen dem jahrtausendalten Nomadenleben und der heutigen Zivilisation, die durch die heutige Stadtentwicklung gepraegt ist.  

Diese Reise wird fuer Sie gleichzeitig eine Forschungs-und eine Entdeckungsreise ueber die Geschichte der ersten Menschenspuren der hoehen Altaibergregionen, der Ausgrabungsstaetten der ausgestorbenen Dinosauriern bis hin zum heutigen Leben in Zentralasien.

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